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der Kontext

Im Sommersemester 2007 bietet das Institut für Soziologie im Rahmen der Seminar-Reihe "Aspekte der Globalisierung" unter Leitung von Herrn Professor Krysmanski das Seminar

Wem gehört die Europäische Union?
- Strukturen und Akteure des Reichtums

an.

In diesem Seminar soll der Versuch unternommen werden, die Akteure und Profiteure der kapitalismusbasierten High-Tech-Refeudalisierung Europas als ein komplexes Netzwerk teils kooperierender, teils konkurrierender Eliten darzustellen und dabei typisierende und analytische Momente miteinander zu verbinden. Um dieses Netzwerk sozusagen vorurteilsfrei zu erkunden, wird ein neuer Begriff eingeführt: Geldmachtapparat.


die Zielsetzung

Bestandteil dieses Netzwerkes und damit auch des Geldmachtappartes ist sicherlich der (kommerzialisierte) Sport. Denkt man beispielsweise an die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland oder an die "Tour de France", wird der damit verbundene kommerzielle Aufwand durch bloßen Augenschein deutlich, ohne genaue Zahlen zu kennen. Von Spielergehältern einmal ganz abgesehen.

Grundvoraussetzung für das Gelingen einer solchen Großveranstaltung bleibt der sportliche Erfolg der Mannschaft bzw. des einzelnen Sportlers. Um diesen Erfolg zu erlangen, greift - wohl unbestritten - mancher Sportler auf Doping zurück. So offensichtlich auch der eine oder andere Radsportprofi und Teilnehmer der Tour de France 1996, gesponsert von einem großen deutschen Unternehmen, der Deutschen Telekom AG.

Diese Website bildet sich keine Meinung über den Sinn von Doping. Auch nicht darüber, ob Wirtschaftsunternehmen ein Interesse daran haben, dass von ihnen gesponserte Sportler dopen. Sie stellt lediglich den Versuch dar, die Frage zu beantworten, ob zwischen Hochleistungssport mit all seinen Erscheinungsformen und (Geld-)Macht eine Beziehung besteht. Dies wird am Beispiel der hochaktuellen Dopingaffäre im Radsport untersucht. Dabei werden vor allem relevante Artikel der Print- (auch Internetpresse-)medien gegenübergestellt, deren Gesamteindruck zur Beantwortung der Ausgangsfrage beitragen kann.





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