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Bestandteil dieses Netzwerkes und damit auch des Geldmachtappartes ist sicherlich
der (kommerzialisierte) Sport. Denkt man beispielsweise an die Fußball-Weltmeisterschaft
2006 in Deutschland oder an die "Tour de France", wird der damit verbundene kommerzielle
Aufwand durch bloßen Augenschein deutlich, ohne genaue Zahlen zu kennen. Von
Spielergehältern einmal ganz abgesehen.
Grundvoraussetzung für das Gelingen einer solchen Großveranstaltung bleibt
der sportliche Erfolg der Mannschaft bzw. des einzelnen Sportlers. Um diesen
Erfolg zu erlangen, greift - wohl unbestritten - mancher Sportler auf Doping
zurück. So offensichtlich auch der eine oder andere Radsportprofi und Teilnehmer der
Tour de France 1996, gesponsert von einem großen deutschen Unternehmen, der
Deutschen Telekom AG.
Diese Website bildet sich keine Meinung über den Sinn von Doping. Auch nicht
darüber, ob Wirtschaftsunternehmen ein Interesse daran haben, dass
von ihnen gesponserte Sportler dopen. Sie stellt lediglich den Versuch dar,
die Frage zu beantworten, ob zwischen Hochleistungssport mit all seinen Erscheinungsformen
und (Geld-)Macht eine Beziehung besteht. Dies wird am Beispiel der hochaktuellen
Dopingaffäre im Radsport untersucht. Dabei werden vor allem relevante Artikel
der Print- (auch Internetpresse-)medien gegenübergestellt, deren
Gesamteindruck zur Beantwortung der Ausgangsfrage beitragen kann.
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